Gesundheit und Komfort am Arbeitsplatz: Der passende Bürostuhl

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Bürostühle sind für viele Arbeitnehmer ein täglicher Begleiter. Vor allem bei Jobs am Schreibtisch, ist ein guter Stuhl für die körperliche Gesundheit sehr wichtig. Was man beim Kauf eines Bürostuhles so alles beachten sollte, erklären wir in diesem Beitrag.

Gesundheitliche Risiken durch falsches Sitzen

Sitzen ist generell nicht sonderlich gesund für den Körper. Wenn es der Arbeitsplatz jedoch erfordert, sollten zumindest der Stuhl und die Sitzposition stimmen, um nicht noch mehr Schaden anzurichten. Eine schlechte Haltung, ist hierbei das Hauptproblem für viele Menschen und oft mit schuld an Verspannungen im Rücken, Schultern und Nacken. Auch Kopfschmerzen, Schwindel und verschwommenes Sehen kann ein Resultat von einer schlechten Haltung sein.

Was sollte der perfekte Bürostuhl bieten?

Was genau ein Bürostuhl Ihnen nun bieten sollte, das erfahren Sie in der folgenden Liste:

  • Rückenlehne

Die Rückenlehne sollte bei einem Bürostuhl groß genug sein, um Rücken sowie Schultern zu entlasten. Ebenso sollte sie höhenverstellbar und neigbar sein, eine Lordosenstütze haben, um die natürliche Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und über eine Kopfstütze verfügen.

  • Armlehnen

Auch Armlehnen sind ein wichtiger Teil eines Bürostuhls, da sie ein Abstützen der Arme im 90 Grad Winkel ermöglichen. So werden Schulter- und Nackenpartie entlastet. Auch die Armlehnen sollten höhenverstellbar sein, bestenfalls jedoch auch tiefenverstellbar, breitenverstellbar und die Auflageflächen solchen schwenkbar sein.

  • Sitzfläche

Die Sitzfläche ist wichtiger als viele vielleicht denken mögen. Auch sie sollte anpassbar sein, um sie an die individuelle Körpergröße adaptieren zu können. Die Füße sollten gerade auf den Boden abstellbar sein, um Beine und Rücken zu entlasten. Zu empfehlen sind daher: Sitzhöhenverstellung, Sitztiefenverstellung, Sitzneigungsverstellung und Sitzbreitenverstellung.

  • Rollen

Auch bei den Rollen gibt es einiges zu beachten. Ständiges wegrollen kann auf Dauer die Konzentration stark beeinträchtigen. Daher kann man, je nach Boden, harte oder weiche Rollen verwenden. Harte Rollen sind gut für weiche Böden wie Teppich, während weiche Rollen gut für harte Böden wie Parkett und Fliesen sind. Es gibt sogar Multifunktionsrollen, welche sich für alle Böden eignen.

  • Sitzmechanik

Die Sitzmechanik unterstützt die Körperhaltung im Allgemeinen und dient der Bewegung und Stärkung der Muskulatur. Je nach Sitzdauer, gibt es unterschiedliche Mechaniken. Die Wipp Mechanik lässt Rückenlehne und Sitzfläche im gleichen Winkel nach hinten bewegen, die Synchronmechanik lässt die Rückenlehne proportional zur Sitzfläche kippen und die 3D-Mechanik bietet mehr Flexibilität durch seitliche Bewegungen.

Sitzdauer

Beim Kauf eines Bürostuhls, sollten Sie auch die durchschnittliche Sitzdauer beachten. Einige Stühle sind für wenige Stunden geeignet, während andere für bis zu 24 Stunden geeignet sind. Unterschiede liegen hierbei in der Qualität. Das Zusammenspiel aus Gestell, Mechanik und Stoff entscheidet, wie gut der Stuhl für langes Sitzen geeignet ist. Je länger man also auf einem Bürostuhl sitzt, desto besser sollte dessen Qualität sein.

Alternativen zum Bürostuhl

Wie Anfangs bereits erwähnt, ist Sitzen im generellen nicht sonderlich gesund. Viele moderne und innovative Arbeitsplätze schlagen daher das Ruder um und inkludieren immer häufiger Steh-Arbeitsplätze. Auch wenn es anstrengender sein mag, ist es für den Körper und dessen Haltung wesentlich gesünder als stundenlanges Sitzen. Auch Sitzbälle oder spezielle ergonomische Hocker finden bei vielen Arbeitnehmern stetig wachsenden Anklang und sind bereits kein seltener Anblick mehr

Fazit

Das Sitzen im Büro – für viele Arbeitnehmer führt kein Weg daran vorbei. Daher ist es wichtig, den passenden Stuhl zu besorgen, ob als Privatperson für das Home-Office oder als Arbeitgeber. Denn eine schlechte Haltung führt nicht nur zu Bandscheibenvorfällen und Verspannungen, sondern sorgt auch für ein schlechtes Arbeitsklima und gehäufte Ausfälle im Büro.

Kontaktieren Sie uns entweder per Mail an office@businesscenter.at oder unter +43 1 361 44 1000 oder füllen Sie einfach unser Anfrageformular aus.

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    Quellen:

    https://www.bueromoebel-experte.de/ratgeber/bueroalltag/buerostuhl-was-beachten/

    https://www.zeit.de/arbeit/2019-03/bueroarbeit-sitzen-arbeitsplatz-auswirkungen-gesundheit-bewegung?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    https://www.rtl.de/cms/homeoffice-hacks-5-gute-alternativen-zum-buerostuhl-4689622.html

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    Nachhaltiges Arbeiten im Büro – 6 Tipps für mehr Klimafreundlichkeit

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    Gebrauchte Büromöbel, weniger E-Mails, Ökostrom aus erneuerbaren Energien und recyceltes Papier tragen zu einem ressourcenschonenden Arbeitsalltag bei. Denn erst durch die Kombination aus vielen kleinen Maßnahmen lässt sich ein großer Effekt erzielen.

    Nachhaltiges Büro in Wien

    Sie haben endlich ein Büro zur Miete in Wien gefunden und möchten mit der Arbeit loslegen? Doch schon bei der Büroeinrichtung gehen die ersten Fragen los. Neben Design und Funktionalität spielt für immer mehr Unternehmen auch die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle und die fängt eben schon bei den Möbeln an. Auch wenn das Büro einmal eingerichtet ist und der alltägliche Betrieb beginnen kann, gibt es noch zahlreiche Stellschrauben, an denen Sie drehen können, um Ihre Emissionen zu verringern. Wir haben in unserem Ratgeber ein paar nützliche Tipps für Sie zusammengefasst, sodass Sie Ihren CO²-Ausstoß deutlich reduzieren können.

    Tipp 1: Gebrauchte Büromöbel kaufen

    Möbel haben einen relativ schlechten Wiederverkaufswert. Bereits im ersten Jahr verlieren sie rund 25 % ihres Einkaufspreises. Das bedeutet aber auch, dass Sie sich eine gebrauchte Büroausstattung günstig gebraucht kaufen können. Vielleicht werden Sie online fündig. Auch soziale Kaufhäuser und Second Hand-Möbelgeschäfte sind eine gute Anlaufstelle. Schreibtische und Regale lassen sich häufig dort finden. Damit tun Sie etwas Gutes für die Umwelt und schonen zugleich Ihr Budget.

    Tipp 2: Auch E-Mails erzeugen Emissionen

    E-Mails können lange Wege sparen und viele persönliche Treffen unnötig machen, sodass sie durchaus dazu beitragen, Emissionen einzusparen. Das gilt aber nur so lange, wie sie mit Bedacht und möglichst sparsam eingesetzt werden. E-Mail-Konversationen zwischen Kollegen, die nur ein paar Schreibtische voneinander entfernt sitzen, sind hingegen keine gute Idee. Denn tatsächlich erzeugt jede E-Mail CO². Schließlich muss für die Rechenleistung Energie aufgebracht werden. Vermeiden Sie deswegen unnötige E-Mail-Korrespondenzen und überbringen Sie Nachrichten an Ihre Schreibtischnachbarn lieber persönlich. Ganz abgesehen davon ist es gut für Ihre Gesundheit, wenn Sie sich am Arbeitsplatz mehr bewegen.

    Tipp 3: Mehr Klimaneutralität bei Druckerzeugnissen

    Eine Möglichkeit, das Büro nachhaltiger zu gestalten, ist die Verwendung von recyceltem Papier. Das gilt sowohl für die Unterlagen, die im alltäglichen Gebrauch während der Arbeit zum Einsatz kommen, aber auch für Werbemittel des Büros wie zum Beispiel von Flyern und Broschüren. Gleichzeitig kann es sich lohnen, wenn Sie bei der Auswahl der Druckerei auf einen ressourcenschonenden, möglichst klimaneutralen Druckprozess achten. Fragen Sie bei Bedarf einfach nach.

    Tipp 4: Geräte komplett abschalten

    Sie klappen Ihren Laptop abends nur zu und holen ihn am nächsten Tag aus dem Energiesparmodus? Dann ist es höchste Zeit das zu ändern. Gewöhnen Sie sich an, abends nach getaner Arbeit, alle Geräte komplett auszuschalten. Das gilt auch für Monitore und Drucker. Am besten besorgen Sie sich eine Steckdosenleiste. Dort müssen Sie nur den Schalter für die Stromzufuhr umlegen und schon gehen alle Geräte aus. Denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen sie Energie.

    Tipp 5: Bei Neuanschaffungen auf Qualität setzen

    Nachhaltigkeit bedeutet auch, sich nicht jedes Jahr ein neues Smartphone oder einen neuen Laptop zuzulegen. In manchen Branchen ist es unabdingbar, technisch auf dem neusten Stand zu bleiben. Für normale Büroarbeit mit Office-Anwendungen können Laptops aber auch gut über mehrere Jahre genutzt werden.

    Da es sich um Gebrauchsgegenstände handelt, die mit der Zeit abnutzen und auch an Akkukapazität verlieren, sollten Sie sorgsam gepflegt werden. Dazu gehört beispielsweise, dass Sie diese reinigen und von unnötiger Hitze fernhalten. Auch regelmäßige Updates und ein ordentlicher Virenschutz gehören mit zur Pflege. Häufig lohnt es sich in kostenpflichtige Firewalls zu investieren.

    Sollte dennoch einmal ein Gerät das Zeitliche segnen, schaffen Sie beim nächsten Mal am besten ein Modell mit einer hohen Qualität an. Oft ist es sinnvoll ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen, wenn davon auszugehen ist, dass das Gerät dann länger läuft. Das ist langfristig günstiger und natürlich auch ressourcenschonender.

    Tipp 6: Auf Ökostrom umsteigen

    Im Büro wird Energie verbraucht. Daran führt kaum ein Weg vorbei. Mit dem richtigen Tarif wird Ihr Gewissen ein wenig grüner. Der sogenannte Ökostrom stammt aus regenerativen Quellen wie Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie oder Geothermie. Dadurch können die Emissionen der Treibhausgase gesenkt werden und Sie leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass die Klimaziele der EU erreicht werden.

    Kontaktieren Sie uns entweder per Mail an office@businesscenter.at oder unter +43 1 361 44 1000 oder füllen Sie einfach unser Anfrageformular aus.

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      ABGABEN UND GEBÜHREN FÜR UNTERNEHMER

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      In unserem vorherigen Beitrag haben wir das Thema „10 Tipps zur Selbstständigkeit“ behandelt. Heute beleuchten wir dazu noch im Detail die zu zahlenden Steuern und Gebühren für Unternehmer, um mögliche offene Fragen in diesem Gebiet beantworten zu können.

      Wissenswertes über Abgaben und Gebühren

      Wer Unternehmer ist, oder in Zukunft einer werden möchte, sollte über jegliche möglichen, anfallenden Kosten Bescheid wissen. Sämtliche Abgaben und Gebühren, um welche es in diesem Beitrag geht, sind in Österreich genauestens per Gesetz geregelt und müssen Frist-gerecht beim Finanzamt eingezahlt werden. Die entstehenden, einzuzahlenden Summen können entweder bereits fix sein, oder müssen anhand unterschiedlicher Faktoren berechnet werden. Neben der im letzten Beitrag bereits erwähnten Lohnsteuer, Einkommensteuer, Kommunal- und Umsatzsteuer, gibt es noch gewisse weitere Gebühren welche zu beachten sind und welche wir folgend auflisten.

      Grunderwerbs- und Grundsteuer

      Ob Grundbesitzer oder Grunderwerber, in Österreich ist beides Steuerpflichtig. Beim Grunderwerb setzt sich die Steuer aus verschiedenen Faktoren wie Lage, Nutzfläche und Baukosten zusammen. Für die ersten 250.000€ gilt ein Steuersatz von 0,5%, bis zu 400.000€ sind es 2,0% und alles was kostentechnisch darüber hinausgeht, wird mit 3,5% besteuert. Es gibt jedoch zahlreiche Sonderregelungen und Ausnahmefälle, unter welchen gegebenenfalls auch ein geringerer Steuersatz anfallen kann.

      Ist man als Unternehmer bereits Grundbesitzer, so muss der jährliche Grundsteuerbetrag geviertelt alle drei Monate eingezahlt werden. Wie hoch diese Summe ist, ist von der jeweiligen Gemeinde, welche die Steuer einhebt, anhand des Einheitswertes festzulegen. Hier gibt es auch wie bei der Grunderwerbssteuer Sonderregelungen und es kann in manchen Bundesländern zu Steuerbefreiungen kommen.

      Kraftfahrzeugsteuer & NoVA

      Auch von der Kraftfahrzeugsteuer sind Unternehmer nicht ausgenommen. Beinahe jedes Kraftfahrzeug mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen (z.B.: LKW und Busse) sowie auch Motorkarren und Zugmaschinen fallen unter diese Steuer. Auch hier gibt es Ausnahmen, unter welchen die Steuer wegfallen oder ermäßigt werden kann, wie beispielsweise bei Arbeitsmaschinen und Elektrofahrzeugen. Ein Faktor, der hier noch mitspielt, ist das sogenannte „Road-Pricing“ für LKWs (Maut). Für alle Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen gilt die motorbezogene Versicherungssteuer.

      Als „NoVA“ wird die Normverbrauchsabgabe bezeichnet, welche den CO2-Ausstoß von PKWs und Motorrädern versteuert. Diese Steuer wird nur einmal bei der Zulassung gezahlt und deren Höhe hängt von den Abgaswerten betroffener Fahrzeuge ab. Ebenso hier gibt es einige wenige Ausnahmefälle.

      Rechtsgeschäfte, Amtshandlungen und Schriften

      Für unterschiedliche Arten von Rechtsgeschäften, müssen ebenfalls Gebühren entrichtet werden, beispielsweise wenn es sich um Bestandsverträge, sprich Miet- und Pachtverträge, handelt. Hierbei wird in Prozentsätzen gerechnet. Die Höhe einer solchen Gebühr beträgt 1% des Wertes, welcher sich aus der Höhe des vereinbarten Entgelts und der Dauer des Vertrages zusammensetzt. Rechtsgeschäfte sind dann gebührenpflichtig, wenn über sie eine Urkunde entrichtet wurde und diese im Gebührengesetz erwähnt wird. Auch bei Wechseln muss eine Summe berechnet und entrichtet werden.

      Amtshandlungen und Schriften haben bereits fix berechnete Gebühren, welche man als Unternehmer selbst zahlen muss. Bei nicht-Zahlung kann es zu Zuschlägen von der Behörde kommen. Zu den amtlichen Ausfertigungen zählen beispielsweise Befugnisse oder Anerkennung einer Befähigung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.

      Kammerumlagen

      Um die Wirtschaftskammer zu finanzieren, gibt es Kammerumlagen. Die Wirtschaftskammer kann somit eine unabhängige Service- und Interessensvertretung für Unternehmer sicherstellen. Durch die Zahlung dieser Gebühr, werden auf eine direkte Art und Weise die dortigen Fachgruppen unterstützt. Erleichterungen gibt es für Neugründer.

      Werbeabgabe

      Schaltet man als Unternehmer Werbung, so ist eine Werbeabgabe fällig. Diese beläuft sich auf Medienformen aller Art, also Werbung auf Printmedien wie Prospekten, Flugblättern, Anzeigen, Fernseh- und Radiowerbung, sowie Werbung auf Außenflächen wie Plakatständern. Ausgenommen sind Werbungen im Online-Bereich oder E-Mail-Werbungen.

      Fazit

      Speziell als Unternehmer, hat man Gebühren in vielen unterschiedlichen Bereichen zu zahlen. Sich all diese zu merken und den Zahlungen nachzukommen, ist nicht immer leicht, vor allem da ein großer Teil selbst berechnet werden muss. Wir hoffen dieser Beitrag konnte auf eine verständliche Art und Weise für Aufklärung sorgen.

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        Quellen:

        https://investinaustria.at/de/standort-oesterreich/steuern-abgaben.php

        https://www.wko.at/service/steuern/gebuehren-abgaben-unternehmer.html

        https://www.usp.gv.at/steuern-finanzen/steuern-und-abgaben-allgemeines.html

        https://www.wko.at/service/steuern/Grunderwerbsteuer-neu-ab-2.1.2016.html

        https://www.wko.at/service/steuern/Grundsteuer.html

        https://www.wko.at/service/steuern/Die_Kraftfahrzeugsteuer.html

        https://www.wko.at/service/steuern/normverbrauchsabgabe-nova.html

        https://www.wko.at/service/steuern/Rechtsgeschaeftsgebuehren_nach_dem_Gebuehrengesetz.html

        https://www.wko.at/service/steuern/Gebuehren_fuer_Schriften_und_Amtshandlungen.html

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        10 Tipps zur Selbstständigkeit

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        Selbstständig zu werden und ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist ein Traum, welchen viele Menschen gerne umsetzen möchten. Um als Unternehmer jedoch erfolgreich zu sein, benötigt es mehr als nur den Wunsch allein. Es benötigt Risikobereitschaft, ebenso wie ein großes Ausmaß an Motivation und Ausdauer sowie eine gute Strategie. Als kleine Hilfe, stellen wir diesen Beitrag mit 10 unentbehrlichen Tipps zur Verfügung.

        1. Was möchte Ich?

        Bevor man mit dem Aufbau eines eigenen Unternehmens beginnt, sollte man sich die Frage stellen, was man sich genau vorstellt und welche Ziele erreicht werden sollen. Eine Geschäftsidee ist dabei die wichtigste Basis, auf welcher aufgebaut werden muss. Im Optimalfall handelt es sich dabei um ein Gebiet oder eine Tätigkeit, welcher man gerne und leidenschaftlich nachgeht. Dies ist jedoch nicht die einzige Überlegung, die man vornehmen sollte. Es gibt einige Faktoren, die ebenso eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen und auf welche in den nächsten Punkten noch genauer eingegangen wird.

        1. Expertenberatung – Mentoren-Findung

        Sich helfen zu lassen, ist keine Schande. Ganz im Gegenteil – es ist wesentlich klüger, die Vorgehensweise mit einem oder mehreren Experten zu besprechen, als sich ohne jegliche Art von Wissen in die unternehmerische Tätigkeit zu stürzen. Auf diese Art können Anfängerfehler konkretisiert und besser verhindert und die Planung wesentlich vereinfacht werden. Ebenso Networking ist ein großes Thema – also sich ein eigenes Netzwerk zu schaffen, um so seine Mitbewerber kennenzulernen und potenzielle Kunden oder gar Investoren für das Projekt finden. Dazu gehört auch die Rolle eines Mentors, welcher wegbegleitend bei Problem mit Rat und Tat zur Verfügung stehen kann und dabei gleichzeitig hilft, bodenständig und realistisch zu bleiben.

        1. Finanzierung

        Hin und wieder hört man Geschichten von Unternehmern, die es alleinig mithilfe geringster Ressourcen geschafft haben, Mega-Konzerne aufzubauen. Ohne jegliches Startkapital, ist es jedoch kaum möglich ein Unternehmen zu schaffen. Wer selbst nicht genügend Geld zur Verfügung hat, muss sich nach Krediten oder Partnern (Investoren) umsehen. Nicht nur ein Startkapital ist jedoch wichtig. Eine Liquiditätsvorschau hilft, benötigte finanzielle Ressourcen aufzuzeigen und eine Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Die Differenz der Einnahmen und Ausnahmen zeigt an, ob man Gewinn oder Verlust macht. Eine genaue Liquiditätsplanung ist essenziell, um mögliche Kreditgeber oder Banken zu überzeugen.

        1. Businessplan verfassen

        Ein guter Businessplan ist das um und auf für den Start eines Unternehmens. Ein Businessplan enthält unter anderem auch die Strategie zur Finanzierung, sowie auch alle anderen Details zur zukünftigen Geschäftsplanung. Außerdem zeigt er auf, in welche Richtung sich das Unternehmen langfristig bewegen soll und hilft einen Überblick zu behalten. Ein Businessplan sollte faktisch, realistisch, sprachlich neutral, belegbar, verständlich, gut lesbar und von einer qualifizierten Person geprüft sein. Es gibt spezielle Beratungsstellen, die bei der Erstellung behilflich sein können.

        1. Die Rechtsform wählen

        Es gibt unterschiedliche Rechtsformen, in welchen man ein Unternehmen führen kann. Für welche Rechtsform man sich entscheidet, hängt von persönlichen, rechtlichen, finanziellen und steuerlichen Faktoren ab und sollte mit der Geschäftsidee abgestimmt sein. Folgende Rechtsformen sind die gängigsten und bekanntesten:

        • OG – Offene Gesellschaft
        • U. oder EPU – Einzelunternehmen
        • GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung
        • KG – Kommanditgesellschaft
        • AG – Aktiengesellschaft

        Es gibt noch weitere Rechtsformen, welche zur Auswahl stehen, für welche man sich entscheiden kann, wie Stille Gesellschaften (StGes), Erwerbs- und Wirtschaftsgenossen (Gen) und Gesellschaften nach bürgerlichem Recht (GesbR). Für genauere Informationen zu den Gesellschaftsformen liefert die WKO Aufschluss.

        1. Steuern

        Auf die Steuern sollte bei der Gründung eines Unternehmens nicht vergessen werden. Jeder selbstständige Unternehmer hat Abgaben an das Finanzamt zu leisten. Zu diesen zählen:

        • Einkommensteuer
        • Umsatzsteuer
        • Gewerbesteuer
        • Lohnsteuer
        • Körperschaftssteuer

        Bei Fragen zum Thema Steuern zahlt es sich aus, einen Steuerberater zu konsultieren.

        1. Wichtige Versicherungen

        Als Unternehmer ist es sinnvoll, sich für den Schlimmstfall abzusichern, privat sowie betrieblich, um sich das eigene Überleben zu sichern. Vor allem als Selbstständiger ist die Verantwortung sehr hoch und eine gute Absicherung äußerst wichtig. Auch privat muss man sich um sämtliche Versicherungen selbst kümmern wie beispielsweise Krankenversicherung oder auch die Altersvorsorge. Bei betrieblichen Versicherungen muss vom Unternehmer selbst abgewogen werden, wie hoch das Risiko ist und was versichert werden sollte bzw. versichert werden muss. Relevante Möglichkeiten wären Sach-, Personen- und Vermögensschaden-Versicherungen.

        1. Persönliche Weiterbildung

        Wie am Anfang dieser Liste bereits erwähnt, sind Qualifikationen das um und auf und essenziell, wenn man erfolgreich ein Unternehmen führen möchte. Mangelt es an kaufmännischer oder unternehmerischer Erfahrung, passieren oft Fehler, die mit ausreichenden Kenntnissen hätten vermieden werden können. Um sich fehlende Kenntnisse anzueignen und so mehr Selbstsicherheit im eigenen Tun zu erhalten, werden diverse Seminare und Trainings für Unternehmensgründer, beispielsweise beim WIFI, angeboten und sollten auf jeden Fall in Anspruch genommen werden.

        1. Marketing und Werbung

        Ohne Marketing, ist ein Unternehmen wie ein Sandkorn auf einem kilometerweiten Strand – es bleibt unentdeckt. Schon bei der Planung sollte man sich früh über eine zukünftige Marketing-Strategie Gedanken machen. Wer seine Reichweite ausbauen möchte, muss sich die nötigen Kenntnisse entweder selbst durch Kurse und ausgiebiges Lernen aneignen, oder eine Agentur engagieren. Das Erscheinungsbild des Unternehmens ist für die Meinungsbildung der Öffentlichkeit ausschlaggebend und es zahlt sich auch auf diesem Gebiet aus, Profis zu konsultieren. Bei der Erstellung einer Website und dem Erhalt einer Online-Präsenz kann eine Online-Marketing-Agentur behilflich sein, welche von der Suchmaschinenwerbung bis hin zur Social-Media Präsenz alles im Überblick behält.

        1. Flexibilität

        Ein Unternehmen zu leiten, bringt viele Herausforderungen mit sich und es läuft oftmals nicht so, wie man es anfangs geplant hat. Die Corona-Krise hat beispielsweise viele Unternehmen an ihre Grenzen gezwungen, und trotz staatlicher Hilfen konnten sich hauptsächlich diejenigen unter ihnen durchsetzen, die schnell umdenken und dank flexibler Lösungsansätze aus der Notlage teilweise sogar profitieren konnten. Daher sollte man stets mit einer offenen Einstellung an unternehmerische Schwierigkeiten herantreten, um sich auch bei Problemen am Ende möglichst nicht unterkriegen zu lassen.

        Fazit

        Erfolg im Leben ist auch immer mit einem gewissen Risiko behaftet. Als Selbstständiger übernimmt man viel Verantwortung und selbst kleine Fehler können große Ausmaße annehmen. Daher ist es immer wichtig, auf alle Fälle vorbereitet zu sein und eine gute Planung ist dafür ausschlaggebend. Auch wenn es noch viele andere Faktoren gibt welche beachtete gehören, hoffen wir, dass wir einen guten anfänglichen Überblick über den Einstieg in die Selbstständigkeit bieten konnten.

        Quellen:

        https://www.business-software.at/12-tipps-fuer-unternehmensgruender/

        https://www.wko.at/service/gruendung-uebergabe/neugruendung.html

        https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/wie-kann-ich-mich-selbststaendig-machen-10-tipps-147348/

         

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